Rassismuskritische Körperpsychotherapie
Die Hakomi-Körperpsychotherapie ist ein innovativer Therapie-Ansatz, der Elemente von innerer Achtsamkeit mit liebevoller Zuwendung und Akzeptanz verbindet. Der Ansatz wurde von Ron Kurtz in den 1970er-Jahren in USA entwickelt. Die Wurzeln reichen in verschiedene Richtungen wie indigene Traditionen, Buddhismus und systemischem Ansatz.
Das Wort “Hakomi” ist in der indigenen Sprache der Hopi zu finden und bedeutet die Frage als auch die Antwort auf die Frage: »Wer bist du? Die, die ich bin.«
Die Hakomi-Körperpsychotherapie fragt nach der Geschichte unter der Geschichte, fischt nach der verborgenen Bedeutung dessen was erlebt wurde und uns geformt hat. Das Unausgesprochene, weil es nicht in Worten beschrieben werden kann. Dabei nehmen wir die Antworten, die uns der Körper gibt, mit auf, und folgen seiner Spur in Richtung: Heilung (Cave: Heilung ohne Heilerlaubnis).
In der therapeutischen Begleitung verbinde ich den Hakomi-Ansatz mit einer rassismuskritischen Haltung und Praxis: BIJPoCs, Menschen mit familiärer und/ oder selbsterfahrener Flucht-/ Migrationsgeschichte und Rassismuserfahrung und/ oder queere Menschen sind herzlich Willkommen!
» Auch wenn wir durch das Leben Brüche erlebt haben, sind wir weder gebrochen, noch minder wertvoll, noch kaputt. Vielmehr geht es um das Erinnern, dass wir so wie wir sind richtig sind – ‘gut’ sind.«
