Plum Village

Plum Village Tradition

Die Plum Village Tradition des engagierten Buddhismus wurde von dem vietnamesischen Zen-Meister Thich Nhat Hanh begründet. Als junger Bhikkhu (Mönch) in den frühen 1950er Jahren engagierte er sich aktiv in der Bewegung zur Erneuerung des vietnamesischen Buddhismus.

 

Während des amerikanischen Krieges in Vietnam hat er die Perspektive vertreten, dass neben den beiden sich bekriegenden Seiten, Kommunismus und westliche Demokratie (Kapitalismus), es eine 3. Seite gibt und zwar die menschliche Seite, dass alle Beteiligten Opfer des Krieges sind und darunter leiden. Deswegen müsse der Krieg beendet werden. Er war ein enger Freund von Martin Luther King und zusammen haben sie weltweit ein Bewusstsein für den Krieg in Vietnam geschaffen und maßgeblich zu den Friedensverhandlungen beigetragen.

 

Schon während des Krieges musste er für seine Friedensaktivitäten ins Exil. Nachdem Krieg hat er im Südwesten Frankreichs ein internationales Praxiszentrum aufgebaut. Thich Nhat Hanh war seit den frühen 1970er Jahren ein Pionier und Wegbereiter, der Achtsamkeit in die westliche Welt gebracht hat und dabei neue Wege entwickelte, um alte Weisheiten den Herausforderungen des modernen Lebens gemäß anzuwenden.